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09. Dezember: Umrahmung Gottesdienst
 
 
 

Der Verein


Geschichte

Die 60er Jahre

An der Generalversammlung 1961 stellte Otto Haigis sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung, als neuer 1. Vorstand wurde Hans Hölle gewählt. Er war ein Jahr zuvor Nachfolger des bisherigen 2. Vorstandes Arthur Herrmann geworden. Diese Position übernahm Kurt Drexler. Otto Haigis wurde für seine Verdienste zum Ehrenvorstand ernannt.

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Die Musiker beim Tagwachtspielen am 01. Mai 1961 vor der „Rose“ (von links nach rechts) Hans Hölle, Reinhold Kommer, Rudi Feder, Christian Herrmann, Ernst Hess, Hans Schmid, davor Kurt Schmid, Hans Herrmann, Kurt Drexler, Erwin Politt, davor Emil Bunkowski, Kurt Haigis, Albert Bunkowski, Erwin Konz, Manfred Konz?, Erwin Herter, Manfred Fritz, Eugen Wißmann

Im Mai 1962 beteiligte man sich auf Einladung der Engstlatter Musikkameraden am dortigen Konzert. Nachdem der Musikverein Weilstetten drei Jahre nicht an einem Wertungsspiel teilgenommen hatte, stellte er sich am 8. Juli 1962 den Wertungsrichtern in Geislingen und erreichte einen 1. Rang mit 109 von 120 möglichen Punkten.

Im August traf endlich das langersehnte Film-Team in Weilstetten ein und bannte einen Querschnitt aus der Gemeinde Weilstetten sowie ihre Vereinswelt auf Zelluloid, der Heimatfilm war entstanden. Einige Tage später veranstalteten Gesang-, Sport- und Musikverein gemeinsam das erste Heimatfest, das seither alle vier Jahre stattfindet.

An der Generalversammlung 1963 wurde Rudi Feder zum 2. Vorstand gewählt und damit Nachfolger von Kurt Drexler, dessen Vater schied als passiver Beisitzer ebenfalls aus. Für dieses Amt wurde Gottlieb Koch gewählt. Auf Anregung des Volksbildungswerkes veranstalteten Gesangverein, Schülerchor und –orchester sowie der Musikverein im Juni ein gemeinsames Abendkonzert auf dem Schulhof.

Erstmals in der Geschichte des Vereins nahmen mit Manfred Konz, Walter Konz, Manfred Jenter und Arnold Walter vier Weilstetter Jungmusiker an einem Bezirksjugendmusiker-Lehrgang teil. Im Dezember fuhr ein Rundfunkwagen des Süddeutschen Rundfunks an der Turnhalle vor. Es wurden einige Musikstücke, gespielt vom Musikverein, für eine Radiosendung aufgezeichnet.

Anlässlich eines Ausfluges konnten die Musiker im April 1964 die Sendeanlagen des Süddeutschen Rundfunks in Stuttgart besichtigen. Im Juni war dann der Musikverein endlich im Radio zu hören.

Ein zweites Mal wurden im Mai 1965 Stücke des Musikvereins durch den Süddeutschen Rundfunk aufgezeichnet. Damals zählte der Verein 20 aktive Bläser, 9 Zöglinge sowie 63 passive Mitglieder. Durch die Zusammenarbeit mit der Schule erhoffte man Jugendliche für die Volksmusik begeistern zu können, so wurden dem Schülerorchester Instrumente des Vereins zur Verfügung gestellt.

Eine schwere Pflicht hatten die Musiker am 17. August 1965 zu erfüllen, als sie ihrem aktiven Vereinskameraden Arthur Wagner das letzte Geleit gaben. Er war durch einen tragischen Verkehrsunfall aus seinem jungen Leben gerissen worden.

Dank der Unterstützung durch die Gemeinde konnten neue Uniformen angeschafft werden. Diese wurden am 2. Heimatfest im Juli 1966 eingeweiht. Zur neuen Uniform wurden Hemden gekauft, auf denen das Wappen aufgenäht war, damit war ein einheitliches Auftreten auch ohne Jacke und Weste möglich.

Zu einer Ausschußsitzung schreibt der Schriftführer: „Ein leidiges Übel ist nach wie vor der zum Teil schlechte Probenbesuch. Ein kleiner Grund wurde den Fernsehkrimis, die meistens am Freitag gebracht werden, zugedacht. ...wir fanden auch keine Lösung, dieses Problem zu beheben.“

Dennoch wurde das gemeinsame Frühjahrskonzert mit dem Gesangverein im April ein voller Erfolg. Auch schnitt man am 16. Juli 1967 beim Wertungsspiel anlässlich des Bezirksmusikfestes in Schömberg mit einem 1. Rang in der Mittelstufe erneut gut ab. Eine Woche später richteten die Musiker gemeinsam mit dem Gesangverein das erste Waldfest an der Lochenstraße aus. Diese Veranstaltung fand in der Bevölkerung großen Anklang und wurde bis 1989 regelmäßig veranstaltet.

Am 18. Mai 1968 feierte der Verein im Rahmen eines Konzertes, an dem der Gesangverein mitwirkte, in der Festhalle das 40jährige Vereinsjubiläum. Mit dem Stück „Ehrentag“ gaben 8 Zöglinge, die von Manfred Döberin und Manfred Jenter ausgebildet wurden, ihr musikalisches Debüt. Beim Publikam fand der gemeinsame Auftritt des ältesten Aktiven, Ehrendirigent Ambrosius Kirschbaum (67), und des jüngsten, Arthur Haigis (12) großen Anklang. Beide brachten gemeinsam einige Volkslieder zu Gehör.


Höhepunkte des folgenden Jahres waren ein Konzertabend mit Vorführung des Heimatfilmes sowie die Teilnahme am Wertungsspiel in Dotternhausen am 8. Juni 1969. Mit dem erspielten 1. Rang mit Auszeichnung reihte sich der Verein unter den besten Mittelstufenkapellen des Kreises ein.
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